Weihnachtsplätzchen richtig aufbewahren

Plätzchen backen zu Weihnachten ist, wie in so vielen Familien auch bei uns Tradition. Kurz vor dem ersten Advent beginne ich mit dem Einkaufen der Plätzchen-Zutaten und den nötigen Vorbereitungen. Rund 3 Tage stehe ich dann in der Küche, backe und verziere Unmengen an Plätzchen, während stimmungsvolle Weihnachtsmusik im Hintergrund läuft. Damit die weihnachtlichen Kekse lange halten, müssen die Plätzchen richtig aufbewahrt werden.

Kann ich Plätzchen einfrieren?

Ich habe es selbst noch nicht gemacht, weiß aber von anderen, dass Sie Plätzchen einfrieren und bei Bedarf wieder auftauen. Das kann und soll jeder für sich selbst entscheiden, aber ich glaube jedoch das Konsistenz und Geschmack bei eingefrorenen Keksen verloren gehen. Mal ganz  davon abgesehen, dass sie beim Auftauen bestimmt viel zu weich werden.

Sinnvoller ist es, den rohen Teig einzufrieren und je nach Bedarf bei Zimmertemperatur aufzutauen und anschließend zu backen. Dieses Vorgehen eignet sich vor allem für Mürbeteig. Sandteig eignet sich nicht unbedingt zum Einfrieren, will man es trotzdem machen,  sollte er sehr gut und vor allem luftdicht in Folie eingepackt werden.

Besser ist es, Gebäck immer frisch zu backen und nach Möglichkeit auf das Einfrieren zu verzichten.

Die richtige Aufbewahrung von Plätzchen.

Generell gilt:

Bevor man die Plätzchen lagert, sollten sie vollständig ausgekühlt sein. Eine Keksdose sollte in der Regel aus Blech bestehen, keine Rostansätze aufweisen und der Deckel muss dicht geschlossen werden können. Als Alternative gehen auch luftdichte Plastikdosen. Die Sorten sollten getrennt gelagert werden, also nicht Anisplätzchen und Zimtsterne in eine Dose packen

Die einfachste  und wirksamste Variante Plätzchen aufzubewahren ist, wenn sie schnell aufgegessen werden. Wenn doch welche übrig bleiben, kann man sie wie folgt lagern:

Mürbeteigkekse / Butterplätzchen

Diese lagert man am besten in einer gut verschließbaren Blechdose (Keksdose). Auf den Boden legt man am besten ein Stück Butterbrotpapier oder Alufolie.

Spritzgebäck

Gebäck mit hohem Fettanteil sollte rasch verzehrt werden, da es nicht sehr lange haltbar ist. Man lagert es am besten in einer gut verschließbaren, dichten Kunststoffdose. Es sollte keine Luft bzw. Feuchtigkeit  an die Kekse gelangen. Haltbarkeit: drei Wochen bei kühler Lagerung.



Brandteiggebäck 

Lässt sich am besten frisch in Gefriertüten einfrieren und ist so ca. 3 Monate haltbar. Rund eine Stunde vor dem Servieren in der Küche auftauen lassen und dann je nach Wunsch frisch mit Sahne oder Buttercreme füllen.

Makronen 

Makronen – Innen weich und außen knusprig. Damit das so bleibt, gibt man sie am besten in eine gut schließbare, luftdichte Dose und deckt sie lagenweise mit Papier ab.

Zimtsterne und Plätzchen aus Nussteig 

Werden frisch (erst aber wenn die Glasur vollständig ausgetrocknet ist) lagenweise in eine Blechdose gelegt. Eine weitere Möglichkeit ist die Lagerung, in einem mit Zeitung ausgeschlagenem Karton. Einfach ein paar Löcher in den Deckel stechen, damit etwas Luft zirkulieren kann und kühl lagern.

Habt Ihr weitere Tipps zum lagern von Plätzchen? Dann lasst es mich wissen. 😉

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