In der heutigen Zeit erreichen die Menschen im öfter ein hohes Alter oder werden manchmal schwer krank. So tritt immer häufiger das Problem auf, dass nicht mehr alles alleine gemacht werden kann. Hier muss dann Hilfe in Anspruch genommen werden und so sehr sich die Betroffenen auch dagegen sträuben, es ist eben trotzdem eine Betreuung nötig.
In vielen Fällen übernimmt die Betreuung ein Familienmitglied. Doch was ist, wenn im Extremfall ist dann sogar eine 24 Stunden Betreuung nötig wird? Hier gelangt der pflegende Angehörige gewaltig an seine Grenzen. Schließlich müssen die meisten Menschen auch arbeiten, so dass eine 24 Stunden Betreuung innerhalb der Familie unmöglich wird.
Doch was geschieht nun mit dem pflegebedürftigen Familienmitglied? Bleibt als einziger Ausweg, denjenigen in ein Altersheim oder ein Pflegeheim zu geben? Mit dieser Lösung sind oftmals weder die Angehörigen, noch die zu pflegende Person glücklich.
Es gibt aber auch eine Alternative zum Heim – Die Pflege zuhause in den eigenen vier Wänden. Eine so genannte 24 Stunden Pflege, wo ein Betreuer rund um die Uhr anwesend ist und bei den zu betreuenden Personen wohnt, hat zwar seinen Preis, kann aber durchaus preiswerter sein, als ein Platz im Altersheim. Die Leistungen der Betreuer sind sehr hilfreich, denn sie übernehmen die Führung des Haushalts, übernehmen Hilfestellungen bei der Körperpflege, unterstützen beim An- und Ausziehen, führen Gespräche und begleiten die zu betreuende Person bei Arztbesuchen oder Spaziergängen.
Der Vorteil darin liegt, dass die Person zuhause in der Nähe ihrer Familie bleiben kann, die Angehörigen entlastet sind und trotzdem immer Unterstützung vor Ort ist. Diese können dann bestmöglich für ihren geliebten Menschen sorgen, ihren Verpflichtungen nachgehen und trotzdem ein normales Leben führen.
Im Internet finden sich viele Anbieter für die 24 Stunden Pflege, doch sollte bei der Auswahl eines Betreuers immer darauf geachtet werden, dass die Qualität der Arbeit und die Chemie zwischen dem Pfleger und dem zu Betreuenden stimmt. Hier dürfen eben nicht nur die Kosten eine Rolle spielen!
Schon gelesen:
2. Februar 2012 um 20:42 Uhr 1
Eine 24-Stunde-Pflege ist ziemlich Kräfte zerrend – ich kenne das noch von meiner Oma, das war richtig heavy. Aber in der Zeit, wo es viele Pflegedienst auf dem Markt gibt, wird es immer besser wenn man selber nebenher arbeiten muss.
3. Februar 2012 um 19:21 Uhr 2
Ich würde mir ja auch eine Unterstützung wünschen, aber sowas wird leider nicht übernommen. 1800,- ist ja nicht gerade wenig.