Wer den ersten Roman von den Dienstagsfrauen gelesen hat und mochte, der wird das neue Buch “Sieben Tage ohne” von Monika Peetz ebenfalls mögen. Aber selbst wer das erste Buch nicht kennt, kann getrost zugreifen, denn dieses Mal gehen die Dienstagsfrauen sieben Tage lang heilfasten.
Ich kenne zwar den ersten Band nicht, aber das ist auch nicht unbedingt nötig. Damit ich weiß, wer die Dienstagsfrauen eigentlich sind, habe ich vorab informiert und gebe euch hier eine Kurzinfo:
Fünf unterschiedliche Frauen, im Alter um die vierzig Jahre, treffen sich seit 16 Jahren regelmäßig einmal im Monat, um einen netten Abend zu verbringen. Das Treffen findet immer dienstags, in einem französischen Restaurant namens Le Jardin, statt. Wer diese Frauen sind und was sie so machen, erkläre ich euch hier:
- Eva – Mutter von vier Kindern und arbeitet in einem Krankenhaus
- Judith – ihr Mann ist leider an Krebs gestorben und sie arbeitet im Le Jardin
- Caroline - ist eine erfolgreiche Strafverteidigerin und Mutter von zwei erwachsenen Kindern. Sie lebt getrennt von ihrem Mann.
- Kiki – Mutter einer ca. sechs Monate alten Tochter und sucht derzeit einen Job
- Estelle – ist die Gattin eines reichen Apothekers

Info:
Titel: Sieben Tage ohne
Autor: Monika Peetz
Verlag: Kiwi
Erscheinungsdatum: 14. Mai 2012
Seitenanzahl: 336 Seiten
ISBN: 978-3-462-04410-2
Klappentext:
Die Dienstagsfrauen gehen fasten. Fünf ungleiche Freundinnen, ein gemeinsames Ziel: Entschleunigen, entschlacken, abspecken, so lautet das Gebot der Stunde. Zu ihrem jährlichen Ausflug checken die Dienstagsfrauen im einsam gelegenen Burghotel Achenkirch zum Heilfasten ein. Sieben Tage ohne Ablenkung. Kein Telefon, kein Internet, keine Männer, keine familiären Anforderungen und beruflichen Verpflichtungen. Leider auch sieben Tage ohne Essen. Theoretisch jedenfalls. Quälender Heißhunger, starre Regeln und nachreisende Probleme führen zu immer neuen Heimlichkeiten und gefährden jeden Therapieerfolg. Statt Entspannung gibt es Missverständnisse, Streit und schlaflose Nächte. Die schwerste Prüfung jedoch steht Eva bevor. Hinter den dicken Burgmauern begibt sie sich auf die Suche nach ihrem unbekannten Vater. Sie entdeckt, dass man manche Familiengeheimnisse besser ruhen ließe…
Rezension:
Eva ist ohne ihren Vater aufgewachsen und als ihre Mutter ins Krankenhaus kommt, fällt ihr ein Brief samt Fotos an ihre Mutter in die Hände. Er ist von Leo aus Achenkirch, dort wo ihre Mutter damals auf der Burg gelebt hat und mit 16 schwanger wurde. Eva findet heraus, dass Leonard Falk die Burg zum Hotel umgebaut hat und fasst den Plan, sich auf die Suche nach ihrem Vater zu begeben.
Daher schlägt sie ihren Freundinnen beim nächsten Treffen vor, einige Tage wegzufahren, um einfach mal ein paar Tage auszuspannen. Ziel ist die Burg Achenkirch im Altmühltal, wo es heißt “Heilfasten!” - Sieben Tage lang Entschleunigen, entschlacken, abspecken! – Aber auch 7 Tage, in denen Hunger, Missverständnisse, Streit, Probleme und unliebsame Regeln an der Tagesordnung sind. Eva sorgt jedenfalls mit ihrer Suche nach ihrem Vater für viel Unruhe und bringt Dinge ans Licht, die besser im Dunkeln geblieben wären.
Dieser humorvolle Frauenroman ist unterhaltsam und witzig. Besonders interessant für mich, war es herauszufinden ob Evas Suche nach dem Vater, erfolgreich ist und wie die fünf Frauen das “Heilfasten” überstehen. Denn schließlich fällt der Verzicht den Dienstagsfrauen ganz schön schwer und so entspannend, wie sich das vorgestellt hatten, ist die Sache auch nicht. Allerdings konnte mich der Roman nicht wirklich fesseln, ich habe für meine Verhältnisse lange gebraucht, bis ich das Buch durch hatte.
Der Schreibstil ist angenehm und locker. Ich denke dieser Roman eine nette Unterhaltung und ich gebe 3 von 5 Punkten.
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Das Buch ist im KiWi Verlag erschienen und wenn ihr wissen wollt, wie das Abenteuer der Dienstagsfrauen weiter geht, so könnt ihr das Buch hier bestellen.
Vielen Dank an Blog Dein Buch, das ich den Roman lesen durfte.

