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Uhrenarmbänder – So vermeidet man unnötige Allergien

Beim Kauf einer neuen Uhr spielt neben der Funktion und dem Erscheinungsbild, auch das Uhrenarmband eine wichtige Rolle. In erster Linie wird dabei auf das Aussehen geachtet, doch das Material des Armbandes ist ebenfalls ein wichtiges Kaufkriterium, da dies bei Menschen mit empfindlicher Haut, zu Hautirritationen und Allergien führen kann. Um das zu vermeiden, sollte man schon beim Kauf, einen genauen Blick auf das Material des Uhrenarmbands werfen.

Uhrenarmbänder werden in unterschiedlichen Materialien angeboten, und zwar sowohl in Kunst- und Echtleder als auch in Kunststoff, Silikon, Stoff, Silber, Gold, Metall und Edelstahl. Am weit verbreitetsten sind jedoch Leder, Metall und Kunststoff. Die Wahl eines Uhrenarmbandes ist allerdings Geschmacksache, und während ich eine Vorliebe für schicke Uhren mit Edelstahlarmbändern hege, so bevorzugen viele Menschen Uhrenarmbänder aus echtem Leder.

So liegt es oftmals auch am Armband selbst, dass eine Uhr nicht gekauft wird, weil das Armband nicht gefällt oder die Hautverträglichkeit nicht gegeben ist. Dabei stellt ein Uhrenarmband in vielen Fällen kein Problem dar, denn es ist wirklich super einfach, ein Uhrenarmband zu wechseln. Mit ein wenig Geschick lassen sich die meisten Uhrenarmbänder innerhalb weniger Minuten austauschen. Ansonsten gibt es immer noch die Alternative einen Uhrmacher oder Juwelier aufzusuchen, um die Änderungen erledigen zu lassen. Das kostet nicht viel und wenn man die Uhr oder das Armband beim Juwelier erworben hat, dann ist der Wechsel des Armbandes in der Regel kostenfrei. Diese Erfahrung habe ich zumindest bei Christ gemacht. Doch zunächst gilt es erst einmal das passende Uhrenarmband zu finden. Beherzigt man die folgenden Tipps, dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen. ;)

Lederarmbänder – Meist unbedenklich

Uhren mit einem Armband aus echtem Leder wie Kalbs-, Kroko- oder Schafsleder wirken besonders edel und hochwertig. Auch wenn es sich hierbei um ein natürliches Material handelt, so können die Lederarmbänder dennoch Allergien auslösen. Die Symptome werden hier jedoch nicht nur durch das Leder ausgelöst, sondern durch die Gerb- und Farbstoffe, mit denen das Material bearbeitet wurde. Doch glücklicherweise gibt es inzwischen auch antiallergische Uhrenarmbänder die sogar bis 100 Meter wasserbeständig sind. Durch eine spezielle Beschichtung des Futterleders sowie die Verwendung von Schließen, sind diese Uhrenarmbänder besonders hautverträglich. Da immer mehr Menschen unter Allergien leiden, ist die Nachfrage nach solchen Produkten immens gestiegen, sodass Juweliere wie beispielsweise Christ.de diese Uhrenarmbänder bereits in ihr Sortiment aufgenommen haben.

Metallarmbänder – Vorsicht Alergien

Uhrenarmbänder aus Metall können ebenfalls Allergien auslösen, das weiß ich leider aus eigener Erfahrung. Besonders bei Billigprodukten vom Flohmarkt oder vom Discounter ist die Gefahr größer, dass man ein Armband erwirbt, welches eine entsprechende Legierung enthält, die beim Tragen zu allergischen Reaktionen führen kann. Das kann bei Menschen, die unter einer Allergie leiden, zu sehr unangenehmen Juckreiz, Hautirritationen oder Ausschlag führen. Um eine allergische Reaktion zu vermeiden, sollte man beim Uhrenkauf auf jeden Fall nach der Legierung des Metalls fragen. Dies gilt auch für Armbänder aus Leder, Kunststoff oder Silikon, deren Verschluss aus Metall besteht.

Gute Erfahrungen habe ich hingegen mit Markenuhren gemacht, die mit rostfreien Edestahlarmbändern ausgestattet sind. Seitdem hatte ich nie wieder unter Hautirritationen zu leiden.

Kunststoffarmbänder – Weichmacher können Hautirritationen auslösen

Selbst wenn man auf Metallarmbänder verzichtet, ist das längst keine Garantie. Uhrenarmbänder aus Kunststoff können ebenfalls Allergien auslösen. Wobei hier jedoch nicht der Kunststoff selbst die Hautreaktionen auslöst, sondern viel mehr die beigefügten Zusatzstoffe, wie etwa Weichmacher. Diese werden benötigt, um den Kunststoff weicher, biegsamer oder dehnbarer zu machen, sodass er besser verarbeitet werden kann. Doch nicht jeder verträgt diese Zusatzstoffe, da diese zu Ekzemen, Juckreiz und Rötungen führen können. Sollte eine Uhr mit Kunststoffarmband zu Hautrötungen oder Juckreiz führen, ist es ratsam zu einem anderem Material, wie beispielsweise Silikon, zu greifen. Hier ist das Allergierisiko ist sehr gering und selbst empfindliche Menschen reagieren selten auf dieses Material.

Generell ist immer Vorsicht geboten! Wer generell unter Allergien oder empfindlicher Haut leidet, sollte vorbeugend lieber zu antiallergischen Uhrenarmbändern greifen. Auf diese Weise verhindert man von vornherein allergische Reaktionen.

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