Foto: © Olga_Lebedeva – photodune.net

Fit, gesund und vegan – geht das?

Viele Menschen ernähren sich heutzutage vegetarisch und eine immer weiter anwachsende Menge auch vegan. Mit der Verbreitung dieser Ernährungsweise hört man neben Enthusiasmus auch vermehrt Kritik an der Diät, die für viele eher ein Lebensstil als letzteres ist.

Ein ernst zunehmender Kritikpunkt ist das Fehlen von Nährstoffen auf den Tellern von vielen Veganern. Und tatsächlich ist es nicht leicht, alles, was man braucht, zu sich zunehmen, ohne dabei auf Fleisch oder tierische Produkte wie Eier zurückzugreifen. Aber es ist durchaus möglich, sich gesund zu ernähren, meinen viele Wissenschaftler, und das kann auch lecker sein.

Mit frischen Zutaten und genug Kreativität kann man sich leckere Gerichte zaubern, wovon einige sogar fast wie Fleisch schmecken.

Spitzensportler, die sich vegan ernähren

Und auch in Sachen Fitness kann eine vegane Diät viel hergeben. So schwören gerade wegen der gesunden Wirkung viele Prominente darauf, darunter sogar eine nicht unbeachtliche Menge an Spitzensportlern – zum Beispiel Serena Williams. Die 34-Jährige, die sich 186 Wochen auf Platz eins der Weltrangliste hielt (ein Rekord, den bisher Steffi Graf alleine hielt), begann mit veganer Ernährung, als sich ihre Schwester Venus aus gesundheitlichen Gründen umstellte. Beide Schwestern sagen, dass sie sich gesund und stark fühlen. Auch ihr Kollege Novak Đoković, der sich derzeit im Herren-Einzel auf Platz Nr. 1 befindet und auch in der Zukunft, trotz kürzlicher Niederlage, als stark eingeschätzt wird (zumindest laut den aktuellen Einschätzungen bei den Tennis Wetten), schwört nicht nur auf eine vegane Diät, sondern hat sogar vor Kurzem sein eigenes veganes Restaurant in Monte Carlo aufgemacht. Auf der Website wird beschrieben, dass der Effekt, den die Natur auf den menschlichen Körper und Geist hat, dabei der Grundgedanke war. Wenn es also einige der besten Sportler der Welt tun, können Normalsterbliche es schon lange?

Experten raten, es nicht zu überstürzen

Will man den Lebensstil selbst ausprobieren, raten viele Experten dazu, es langsam anzugehen und es nicht zu überstürzen, auch wenn es am Anfang aufregend sein mag. (Und aufregend kann es übrigens auch bleiben, vorausgesetzt man wird beim Kochen kreativ und freut sich an der neuen Lebensweise.) Zuerst einmal gehört eine gute Aufklärung über die Lebensmittel dazu, aus denen man effektiv Nährstoffe gewinnen kann, und auch darüber, wie viel man davon essen soll und vielleicht auch, wie man sie am besten kombiniert.

Foto: © bhofack2 – photodune.net

Viele Veganer gewinnen ihre Proteine, neben anderen Quellen, aus Bohnen, Soja, Tofu und Nüssen. Geschmack kann man seinem Essen mit Oliven, verschiedenen Nüssen, Gemüse wie Tomaten, Samen und Kräutern verleihen.

Um gesund zu bleiben, ist es außerdem wichtig, viel Wasser zu sich zu nehmen. Wasser hilft übrigens auch beim Abnehmen, falls man das möchte. Zusätzlich zur Bewegung und Ernährung ist reichlich Wasser trinken daher von großer Bedeutung.

Verschiedene Aspekte formen einen gesunden Lebensstil, doch es zu versuchen kann sich durchaus lohnen, auch wenn es nicht gleich eine vegane Ernährung ist, für die man sich entscheidet. Es geht schließlich darum, was einem selbst am besten liegt. Auch muss man nicht gleich von McDonald’s zu veganer Diät übergehen, man kann langsam vorgehen und sich dabei auf eine Entdeckungsreise begeben. So findet man viel eher, was einem liegt, und bleibt wahrscheinlich auch länger dabei. Spaß an der Ernährung gehört ja dazu.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag

Ähnliche Beiträge

1 Kommentar

  • Antworten Tanja 15. Februar 2017 at 17:19

    Sehr wichtig dabei auf den Vitaminbedarf zu achten und abzudecken, wenn man Fleischprodukte weglässt. Die ethische und gesundheitliche Komponenten sind auf jeden Fall ein Grund zum vegan werden!

  • Hinterlasse einen Kommentar

    :) :D :-P :like: 8) :huch: :yes: :( :yam: :-| :wink: :evil: :angel: :-o :coffee: :zwinker: :yeah: :muede: :hehe: :twisted: :sly: more »