Woaman hobby concept. Closeup view of sawing machine at home

Nähen leicht gemacht: 10 Einsteiger-Tipps

Wäre es nicht cool, wenn du deine Kleidung selbst entwerfen und herstellen könntest? Nähen lernen ist gar nicht so schwer. Wenn du dir die Grundlagen erarbeitet hast, wirst du bestimmt bald Freude daran haben, eigene Ideen umzusetzen. Dann kannst du deinen ganz persönlichen Stil kreieren und bist bei der Zusammenstellung deines Outfits nicht mehr auf die Angebote irgendwelcher Filialketten angewiesen. Nachfolgend gebe ich Dir 10 Tipps mit auf den Weg, um dir den Einstieg als Näherin zu erleichtern.

So schaffst du günstige Bedingungen für deine erfolgreiche Näharbeit!

1. Besorge dir vernünftige Arbeitsgeräte. Wenn du bei Dingen wie Schneidematte, Stoffschere, Rollschneider oder Nahtauftrenner am falschen Ende sparst, wirst du dich immer über die miese Qualität ärgern. Dasselbe gilt auch für den Kauf der Nähmaschine. Es gibt so viele Modelle auf dem Markt, dass die Entscheidung nicht einfach ist. Willst du dir eine Overlock Nähmaschine zulegen, kann ich das Modell Gritzner 788 Overlock empfehlen. Dabei handelt es sich um eine sehr gute Nähmaschine, die eine Vielzahl an Funktionen, Extras und Zubehör bietet. So besitzt eine Freiarmfunktion und enthält 5 extra Nähfüsschen.

2. Richte dir einen festen Nähplatz ein, wo du angefangene Sachen über Nacht liegen lassen kannst. Wenn du einen eigenen Nähtisch hast, kannst du dein begonnenes Projekt dort liegen lassen und ohne Vorbereitungsarbeiten gleich fortführen.

3. Am Anfang hast du sicher noch keine große Stoffauswahl am Start. Günstige Stoffe bekommst du bei IKEA, Roller oder bei Ebay. Ansonsten eignen sich für kleinere Projekte alte Jeans oder Tischdecken – Upcycling ist nicht nur günstig, sondern auch gut für die Umwelt.

4. Setze dir feste Zeiten. Leider machen es die Anforderungen des Alltags manchmal schwer, Zeit für neue persönliche Aktivitäten zu finden. Da ist es hilfreich zu wissen, dass du ab einer bestimmten Uhrzeit am Arbeitstisch sitzen willst.

5. Mach dich mit deinen Arbeitsgeräten vertraut und informiere dich genau, ehe du loslegst. Anfangseifer ist schön und gut, aber sich blind an die Nähmaschine zu stürzen, ohne die Bedienungsanleitung zu kennen, führt selten zum gewünschten Erfolg.   

Ein paar Motivations-Tipps zum Schluss

6. Suche den Kontakt mit Gleichgesinnten! Es gibt keinen Grund Fehler, die andere bereits gemacht haben, zu wiederholen. Profitiere von den Erfahrungen anderer Näherinnen, indem du dich mit ihnen austauschst. Das kann durch persönlichen Kontakt oder die Teilnahme in einschlägigen Foren geschehen.

7. Sei geduldig. Als Anfänger solltest du dir genügend Zeit nehmen, die Grundlagen zu erlernen. Beginne mit einfachen Projekten und arbeite dich allmählich vor.

8. Lass dich von Fehlschlägen nicht entmutigen. Nur wer nichts versucht, kann auch nicht scheitern. Kleine Misserfolge sind Bestandteil vieler Arbeiten und vergrößern deinen Erfahrungsschatz. Als Anfänger solltest du jedoch lieber zunächst kostengünstigere Stoffe bearbeiten, um etwaige Verluste zu begrenzen.

9. Vermeide Perfektionismus! Nähen soll Spaß machen,also setze dich nicht unter Druck. Eine Naht darf auch einmal schief verlaufen. Davon geht die Welt nicht unter!

10.  Vertraue auf dich! Du hast die obigen Tipps beherzigt? Das zeigt, dass du echtes Interesse an der Näharbeit hast. Also gib dir einen Ruck und lege los! Was soll denn schiefgehen? Nur Mut und viel Spaß bei der Produktion deiner eigenen Kollektion!

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