Lifestyle

Perfekter Kaffee mit der Kaffeepresse

Schon seit einiger Zeit hatte mein Mann einen Blick auf die Kaffeebereiter der dänischen Designermarke Bodum geworfen. Da wir aber schon ein normale Kaffeemaschine und eine Tassimo besitzen, war ich der Meinung, dass wir kein weiteres Gerät für unsere Kaffeeproduktion benötigen. ;)

Als wir jedoch vor kurzem bei IKEA waren, entdeckten wir dort ebenfalls so eine Kaffeepresse (auch genannt French Press). Der Kaffeebereiter mit Namen UPPHETTA, sieht optisch genauso aus, wie der von Bodum auch die Funktionsweise, ist dieselbe. Nur halt viel günstiger. Daher war ich einverstanden so ein Ding mitzunehmen und diese Art der Kaffeezubereitung auszuprobieren. So landete der Kaffeebereiter von IKEA zum Preis von 9,99 Euro in den Einkaufswagen.

Kaffeebereiter UPPHETTA

Die Zubereitung des Kaffees mit einer Kaffeepresse

Die Funktionsweise der Kaffeebereiter ist simpel. Man schüttet grob gemahlenes Kaffeepulver in den Glasbehälter und gibt anschließend kochendes Wasser darauf. Dann wird der Deckel mit dem Siebeinsatz drauf gesetzt, aber das Sieb noch nicht herunter gedrückt. Je nach Menge und Stärke des Kaffee wird gewartet – bei uns sind es rund 10 Minuten für 1 Liter Kaffee. Das ist Geschmacksache, denn jeder trinkt seinen Kaffee anders.

Nach der Wartezeit wird das Sieb nach unten gedrückt und schon ist der Kaffee fertig.

Nochmal in Kurzform:

  1. Grobes Kaffeepulver in die Kaffeepresse füllen – (7 Löffel bei 1 Liter)
  2. Mit dem Wasserkocher, das Wasser heiß machen. Kurz warten bis es nicht mehr kocht und dann einfüllen.
  3. Anschließend umrühren.
  4. Kaffee ziehen lassen – hängt von der Menge und Stärke des Kaffees ab – 10 min
  5. Das Sieb mit dem Deckel drauf setzen, langsam herunter drücken und so den Kaffee herausfiltern.

Geschmacklich ist der „gepresste“ Kaffee wirklich anders und meiner Meinung nach besser, als der Filterkaffee. Diese Methode ist zudem schonende Art der Zubereitung und es geht auch recht schnell.

Die Verarbeitungs-Qualität des IKEA Kaffeebereiters ist gut. Der Deckel sitzt fest, es klappert und wackelt auch nichts. Alle Teile sind leicht zu reinigen, jedoch habe ich es noch nicht gewagt, das Sieb in den Geschirrspüler zu geben.

Mein Fazit

Das Design des Kaffeebereiters ist ansprechend und für uns zwei reicht er auf jeden Fall aus. Für größere Kaffeerunden oder sonstige Anlässe eignet sich wohl besser eine herkömmliche Kaffeemaschine oder ein Kaffeevollautomat, denn damit geht die Kaffeezubereitung deutlich schneller.

Je hochwertiger der Kaffee, desto besser das Ergebnis. Da der Kaffee gepresst wird, ist es wirklich wichtig grob gemahlenen Kaffee zu verwenden. Den erhält man beispielsweise bei Tchibo oder wer eine Kaffeemühle sein Eigen nennt, mahlt diesen am besten selbst. ;)

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16 Kommentare

  • Antworten Cappuccino-Mama 10. Oktober 2012 at 10:32

    Tja, so ein Gerät steht bei uns auch schon jahrelang im Schrank – könnte ich glatt mal wieder verwenden…

    Grobes Kaffeepulver – deshalb mochte mein Mann den Kaffee immer nicht, denn wir hatten den normalen aus der Packung verwendet. Geht auch, ist eben nicht so optimal.

    LG,
    Heidi :coffee:

    • Antworten Susi 10. Oktober 2012 at 10:36

      Hm, wir waren uns unsicher, ob es mit normalen Kaffeepulver funktioniert. Daher bin ich extra los, um uns grob gemahlenen Kaffee zu besorgen. :D

  • Antworten Steffi 10. Oktober 2012 at 19:18

    Ist ja cool. Den werd ich mal auf meine IKEA-Einkaufsliste packen. Das wäre wirklich ideal für mich. Nur ich trink Kaffee in unserem Haushalt und meine Senseo gibt langsam den Geist auf… ^^

  • Antworten Bernhard 15. Oktober 2012 at 15:23

    Der Unterschied liegt meiner Ansicht nach nicht nur im Geschmacklichen, mit dem Gerät kann man ziemlich viel Kaffee sparen, da nicht so viel Aroma beim Mahlen und beim Filtern weggeht. Erfahrungsgemäß reicht hier die Hälfte vom Kaffeepulver aus und man kann den günstigeren Kaffee (ganze Bohnen) kaufen und sich im Laden oder zu Hause selbst mahlen…

  • Antworten Guido 10. Januar 2015 at 15:21

    … man verwendet niemals kochendes Wasser, dies zerstört das Aroma! Man brüht das Kaffeepulver mit heißem aber nicht mehr kochendem Wasser auf. (normale Kaffeemaschinen bringen das Wasser auch nicht zum kochen) Des weiteren sind 10 min Brühzeit viel zu lang, da ist der Kaffee schon bitter. In der Regel sollten es 2- max. 5 min sein!

    • Antworten Kate 15. Dezember 2015 at 10:29

      Jop, kenn ich auch so.
      Ich bereite meinen Kaffee gern mit dem Handfilter zu und dabei lass ich das Wasser im Kocher auch immer ein wenig abkühlen und achte dann beim Brühvorgang darauf, dass die Tasse nach 2-3 Minuten fertig ist.
      Dann schmeckts mir am besten.

  • Antworten Schabba 13. Februar 2015 at 11:34

    Ich habe mir das Teil jetzt auch zugelegt, weil ich noch einen Kaffeebereiter mit mehr Fassungsvermögen haben wollte.

    Als leidenschaftlicher Kaffee-Junkie bin ich mit allen möglichen Kaffeemaschinen ausgerüstet, aber ein Kaffeebereiter hat mir lange in meiner Sammlung noch gefehlt. Deswegen habe ich mir letztes Jahr einen BODUM-Kaffeebereiter zugelegt, allerdings nur einen mit 0,35l Fassungsvermögen, weil meine Frau gar keinen Kaffee trinkt.

    Was mir in dem kleinen Bericht noch fehlt, ist eine ganz wichtige Info: Wie sieht es mit dem Kaffeesatz aus?

    Bei mir bildet sich (selbst bei grob gemahlenem Kaffee, bspw. von Tchibo) auch in der BODUM relativ viel Satz, dem ich damit beikomme, dass ich die Brühe anschließend noch durch ein kleines Edelstahlsieb laufen lasse. Wie gesagt, das ist eigentlich die wichtigste Info, die in deinem „Testbericht“ fehlt.

    Aber okay, ich kann das ja jetzt mal selbst ausprobieren. :wink:

    Ansonsten muss ich Guido recht geben: 10 Minuten sind schon arg lange, um den Kaffee ziehen zu lassen. Ich lasse meinen maximal 4 Minuten ziehen, was auch absolut ausreicht, da der Kaffee ja ohnehin direkt und „ungefiltert“ aufgebrüht wird.

  • Antworten Norman 10. Mai 2016 at 18:29

    Super Beitrag. Ich selbst habe mir eine Kaffeepresse vor kuzem gekauft um beim Angeln auch guten Kaffe zu haben. Dieses Gerät hat mich einfach super überzeugt und der Kaffee ist einfach Klasse!
    Was gibt es denn schöneres als in der Natur einen selbst gemachten Kaffee zu trinken :)

  • Antworten Ben 15. Juni 2016 at 09:35

    Ich habe mir Gestern ebenfalls den Upphetta bei Ikea gekauft. Danke für deinen Ausführlichen Test – Dann wage ich mich mal ran! :)

  • Antworten Claudi 17. August 2016 at 10:41

    Ich habe auch viele Varianten für meinen persönlich perfekten Kaffeegenuss ausprobiert und bin zum gleichen Ergebnis gekommen. Die Kaffeepresse ist nicht nur äußerst pflegeleicht, sondern darüber hinaus auch meine Siegerin in Sachen Geschmack.

  • Antworten Lara 6. Oktober 2016 at 15:51

    Die Kaffeepresse ist einfach perfekt wenn einmal mehrere Leute zu Besuch sind. Wenn man nur eine Kapselmaschine hat dauert es oft einfach zu lange bis alle ihren Kaffee haben. Außerdem verursacht es erheblich weniger Müll und schmeckt zwar nicht so gut wie Nespresso aber trotzdem gut.

  • Antworten Sophia 26. Oktober 2016 at 10:36

    Eine wunderschöne Kaffeepresse, vor allem für den Preis unschlagbar. Ich kann mich dir da anschließen, dass mal lieber auf hochwertigen Kaffee setzen muss, damit das Ergebnis danach umso besser ausfällt. Und das früh am morgen, einfach herrlich. Liebe Grüße Sophia

  • Antworten Andra Harms 4. November 2016 at 20:22

    Hallo,
    habe auch gerade den Kaffezubereiter von Ikea erstanden.
    Leider haben wir einen ohne Anleitung erwischt.
    Daneben stehen auch Packungen mit gemahlenem Kaffee.Hab eine davon mitgenommen.
    Ich denke,der wird dann wohl für den Zubereiter geeignet sein ?
    Wieviel Wasser und die wieviel Pulver benötigt man für Tassen?
    Er sollte nicht allzu stark sein.
    Freue mich auf eure Antworten.
    LG Andra

  • Antworten Leon 12. November 2016 at 23:58

    Hilfreicher und schöner Artikel zur wohl schönsten Nebensache der Welt: Kaffee :)
    Beim gepressten Kaffee achte ich immer darauf, dass hierbei der Kaffee wirklich von besonderer Qualität ist.
    Dann schmeckt auch der Kaffee. Ich bin nicht der Fan von gefiltertem Kaffee, da der Kaffee meiner Meinung nach viel von seinem Aroma verliert. Doch der Geschmack ist bei jedem bekanntlich ja anders.

    Liebe Grüße
    Leon

  • Antworten Silvio 26. November 2016 at 10:25

    Juhuuuu….
    Ich habe da eine Frage bitte. Was für Löffel muss ich da nehmen? Teelöffel oder Kaffeelöffel?
    Danke😃

    • Antworten Susi 1. Dezember 2016 at 14:29

      Teelöffel – Die Anzahl hängt allerdings auch von deinem Geschmack ab. ;)

      LG Susi

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